Auch genannt Barn Doors, Split, Center Split
Zwei vertikale oder horizontale Kanten bewegen sich von der Mitte zu den Seiten (oder umgekehrt), wie Scheunentore, die sich öffnen.
Einsatz
Reveals, klassische Wischblenden
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Barn Door Wipe“ (auch barn doors, split oder center split genannt): Zwei Kanten weichen von der Bildmitte zu den Seiten auseinander und legen die nächste Einstellung frei, wie Scheunentore, die sich öffnen.
Halte beide Einstellungen ruhig, während die Kanten wandern – anders als bei einem Push gleitet nichts aus dem Bild, und anders als bei einer einfachen Wischblende beginnt das Aufdecken in der Mitte und läuft in beide Richtungen zugleich. Für die schließende Variante führst du die Kanten von den Seiten herein, bis sie sich in der Mitte treffen.
Lass den Übergang [Dauer] dauern, wobei beide Kanten im selben Tempo laufen.
Ein Radius streicht wie ein Uhrzeiger um die Bildmitte und legt hinter sich die nächste Einstellung frei.
Einsatz
Vergehende Zeit, Retro- und Comedy-Übergänge
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Clock Wipe“ (auch radial wipe genannt): Eine Linie streicht wie ein Uhrzeiger um die Bildmitte und legt hinter sich die nächste Einstellung frei.
Starte den Zeiger oben und führe ihn in gleichmäßigem Tempo einmal herum, beide Einstellungen bleiben dabei an ihrem Platz – anders als bei einer einfachen Wischblende dreht sich die Kante um einen Punkt, statt durchs Bild zu wandern.
Lass die volle Umdrehung [Dauer] dauern.
Ein Schnitt zwischen zwei in ihrer Tonalität gegensätzlichen Bildern, der den Unterschied zwischen ihnen betont.
Einsatz
Reichtum gegen Armut zeigen, Ruhe gegen Chaos
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einer Kontrastmontage („Contrast Cut“): Schneide direkt von einem Bild auf sein tonales Gegenteil.
Lass die beiden Seiten so verschieden wie möglich ausfallen – hell gegen dunkel, klein gegen groß – und halte jede lange genug zum Vergleichen; anders als bei einem Smash Cut geht es um den Vergleich, nicht um den Schock.
Bring beide Einstellungen in [Dauer] unter, und lege keinen Übergangseffekt auf den Schnitt.
Auch genannt Parallel Editing, Intercutting, Crosscut
Schnitte wechseln zwischen zwei Handlungen hin und her, die gleichzeitig an verschiedenen Orten stattfinden.
Einsatz
Verfolgungsjagden, Spannung, parallele Handlungsstränge
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Schneide [Szene] als Parallelmontage („Cross-Cut“, auch parallel editing oder intercutting genannt): Schneide zwischen zwei Handlungen hin und her, die gleichzeitig an verschiedenen Orten stattfinden.
Lass beide Handlungen weiterlaufen, während sie nicht im Bild sind, sodass jede Rückkehr später ansetzt als dort, wo sie verlassen wurde – anders als ein Zwischenschnitt, der die Haupthandlung nur einmal verlässt und zurückkehrt.
Bring die Sequenz in [Dauer] unter, und kürze die Stücke zum Ende hin, wenn sich die Spannung steigern soll.
Eine Einstellung, die die Haupthandlung kurz verlässt, um etwas anderes zu zeigen, und dann zur ursprünglichen Einstellung zurückkehrt.
Einsatz
Kontext ergänzen, einen Schnitt kaschieren, Zeit raffen
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Füge in [Szene] einen Zwischenschnitt („Cutaway“) ein: Schneide von der Haupthandlung kurz auf eine Einstellung von etwas anderem und dann zurück auf die ursprüngliche Einstellung.
Lass die Haupthandlung darunter weiterlaufen, sodass sie bei der Rückkehr schon weiter ist – anders als bei einer Parallelmontage erscheint die zweite Einstellung nur einmal und ist kein eigener Handlungsstrang.
Bring das Ganze in [Dauer] unter, und halte den Zwischenschnitt kürzer als die Stücke der Haupteinstellung davor und danach.
Auch genannt Defocus, Blur Transition
Die ausgehende Einstellung wird unscharf gezogen und die nächste Einstellung scharf gezogen, was Träume oder vergehende Zeit andeutet.
Einsatz
Traumsequenzen, Desorientierung, Rückblenden
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einer „Defocus Transition“ (auch defocus oder blur transition genannt): Die ausgehende Einstellung gleitet aus der Schärfe, bis sie nur noch weiche Unschärfe ist, und die nächste Einstellung wird aus dieser Unschärfe heraus scharf gezogen.
Tausche die Einstellungen, wenn das Bild am unschärfsten ist, damit der Wechsel selbst nie scharf zu sehen ist – anders als bei einer Überblendung überlagern sich die beiden Bilder nicht in scharfem Zustand, und anders als bei einem Dip to Black wird das Bild nie zu einer einfarbigen Fläche.
Lass den Übergang [Dauer] dauern, und ziehe die Schärfe im selben sanften Tempo heraus und wieder hinein.
Auch genannt Dip to White, Wash, Washout, Fade to White
Die ausgehende Einstellung blendet in eine einfarbige Fläche ab, meist Schwarz oder Weiß, und die nächste Einstellung blendet daraus auf.
Einsatz
Szenenwechsel, Zeitsprünge, helle, blitzartige Übergänge
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Dip to Black“ (bei weißer Farbe auch dip to white, wash oder washout genannt): Die ausgehende Einstellung blendet in eine einfarbige Fläche ab, und die nächste Einstellung blendet daraus auf.
Die beiden Einstellungen überlagern sich nie, und in der Mitte ist das Bild für einen Moment nichts als die einfarbige Fläche – anders als eine einfache Auf- und Abblende führt der Dip to Black in die nächste Einstellung weiter.
Lass den Übergang [Dauer] dauern, gleichmäßig aufgeteilt auf das Abblenden und das Aufblenden.
Auch genannt Fade In, Fade Out, Fade to Black, Fade from Black
Das Bild wird allmählich dunkler bis ins Schwarz oder taucht aus dem Schwarz auf, ohne dass sich eine zweite Einstellung überlagert.
Einsatz
Anfang und Ende von Szenen, Akten, Filmen
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Beende [Szene] mit einer Auf- und Abblende („Fade“, auch fade out oder fade to black genannt), hier als Abblende: Das Bild wird allmählich dunkler, bis es schwarz ist.
Blende in reines Schwarz ab, ohne dass eine zweite Einstellung durchscheint – anders als ein Dip to Black führt sie nicht in eine weitere Einstellung. Für eine Aufblende lässt du sie andersherum laufen und das Bild aus dem Schwarz auftauchen.
Lass die Blende [Dauer] dauern, in gleichmäßigem Tempo.
Eine sehr kurze Einstellung, oft nur ein bis drei Frames, die in die Sequenz gezwängt wird und einen fast unterschwelligen Ruck auslöst.
Einsatz
Actionsequenzen, Rückblenden, energiegeladene Schnitte
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Füge in [Szene] einen „Flash Cut“ ein: Zwänge eine Einstellung, die nur wenige Frames dauert, in die Sequenz und springe sofort wieder zurück.
Er soll eher als Ruck ankommen denn als Bild – anders als bei einem Zwischenschnitt bekommt der Zuschauer keine Zeit, ihn zu lesen.
Bring die Sequenz in [Dauer] unter, und lass die eingefügte Einstellung in der Helligkeit stark von den Einstellungen davor und danach abweichen, damit der Blitz spürbar wird.
Auch genannt Cut, Direct Cut
Eine Einstellung wird ohne optischen Effekt augenblicklich durch die nächste ersetzt; der Maßstab, an dem jeder andere Übergang gemessen wird.
Einsatz
Standard-Einstellungswechsel in fast jedem Schnitt
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Die Einstellungen in [Szene] soll ein harter Schnitt („Hard Cut“, auch cut oder direct cut genannt) verbinden: Eine Einstellung wird augenblicklich durch die nächste ersetzt.
Lege keine Blende, keine Wischblende und keinen anderen Effekt auf den Schnitt – anders als ein Smash Cut soll er nicht schockieren, er ist einfach der schlichte Einstellungswechsel.
Bring die Einstellungen in [Dauer] unter, und setze den Schnitt auf einen Beat oder eine abgeschlossene Bewegung, damit er unbemerkt bleibt.
Ein Schnitt, der so getarnt ist, dass der Zuschauer ihn nicht bemerkt, oft hinter einem dunklen Objekt oder einer Kamerabewegung versteckt, um einen durchgehenden Take vorzutäuschen.
Einsatz
Illusion langer Takes, etwa in One-Shot-Filmen
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Die Nahtstelle zwischen zwei Takes in [Szene] soll ein unsichtbarer Schnitt („Invisible Cut“) verbergen: Tarne den Schnitt so, dass das Footage wie ein durchgehender Take läuft.
Lass ein dunkles Objekt das Bild füllen, während die Kamera weiterfährt, schneide in diesem Moment und nimm auf der anderen Seite dieselbe Bewegung im selben Tempo wieder auf – anders als bei einem Natural Wipe soll der Zuschauer nicht bemerken, dass sich etwas geändert hat.
Bring beide Takes in [Dauer] unter, und halte das Kameratempo über den versteckten Schnitt hinweg gleichmäßig.
Auch genannt Temporal Jump Cut, Spatial Jump Cut
Ein Schnitt im selben Bildausschnitt, der ein Stück Zeit überspringt, sodass das Motiv sichtbar an eine andere Position springt, während die Kamera stehen bleibt.
Einsatz
Vlogs, Musikvideos, vergehende Zeit zeigen
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Schneide [Szene] mit einem „Jump Cut“: Springe innerhalb derselben Einstellung in der Zeit nach vorn.
Lass Kamera und Bildausschnitt unverändert, und lass das Motiv bei jedem Schnitt an eine spätere Position springen, ohne Übergang zwischen den Stücken.
Bring die Sequenz in [Dauer] unter, und setze die Schnitte auf Beats, damit die Sprünge gewollt wirken und nicht wie Glitches.
Auch genannt Luma Wipe, Gradient Wipe
Die nächste Einstellung erscheint über die Helligkeit der ausgehenden Einstellung, sodass dunkle (oder helle) Bereiche zuerst wechseln.
Einsatz
Weiche, organische Reveals, die dem Bildkontrast folgen
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Luma Fade“ (auch luma wipe oder gradient wipe genannt): Lass die nächste Einstellung entsprechend der Helligkeit der ausgehenden Einstellung durch diese hindurch erscheinen, die dunkelsten Bereiche zuerst und die hellsten zuletzt.
Der Wechsel soll den Formen im Bild folgen – Schatten und dunkle Objekte werden zur nächsten Einstellung, während die hellen Bereiche noch stehen –, anders als bei einer Überblendung, bei der das ganze Bild gleichmäßig überblendet.
Lass den Übergang [Dauer] dauern, und lass ihn weich von dunkel nach hell durchlaufen, mit weichen Kanten zwischen den Stufen.
Auch genannt Graphic Match, Graphic Match Cut, Match on Action
Ein Schnitt zwischen zwei Einstellungen, deren Form, Farbe, Position oder Bewegung übereinstimmen, sodass die eine optisch zur anderen wird.
Einsatz
Zwei Szenen oder Ideen über einen visuellen Reim verbinden
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Match Cut“ (auch graphic match oder match on action genannt): Schneide zwischen zwei Einstellungen, deren Form, Position oder Bewegung übereinstimmen.
Setze die Hauptform der zweiten Einstellung genau dorthin, wo die der ersten war, in derselben Größe und mit derselben Bewegung, sodass im Schnitt die eine zur anderen zu werden scheint – ohne Morphing und ohne Überblendung dazwischen.
Bring beide Einstellungen in [Dauer] unter, und schneide mitten in der gemeinsamen Bewegung.
Auch genannt Checkerboard, Checker Wipe, Random Blocks
Die nächste Einstellung erscheint über ein Raster aus Kacheln oder gemusterten Zellen, die in fester oder zufälliger Reihenfolge umklappen.
Einsatz
Wechsel im Glitch- oder Digital-Look
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Matrix Wipe“ (auch checkerboard, checker wipe oder random blocks genannt): Teile das Bild in ein Raster aus Kacheln und klappe sie nacheinander auf die nächste Einstellung um.
Jede Kachel zeigt ihr eigenes Stück der neuen Einstellung, sodass sich das ganze Bild an Ort und Stelle zusammensetzt – nimm eine Schachbrett-Reihenfolge für einen gemusterten Look oder eine zufällige für einen glitchigen, und halte beide Einstellungen darunter ruhig.
Lass den Übergang [Dauer] dauern, wobei jede Kachel schnell umklappt und sich das Umklappen gleichmäßig über die Zeit verteilt.
Auch genannt Rapid Cuts, Dynamic Cutting
Eine Folge vieler kurzer Einstellungen in schneller Abfolge, die Zeit oder Information auf wenige Sekunden verdichtet.
Einsatz
Trainings- und Reisesequenzen, Trailer
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Baue [Szene] als Montagesequenz („Montage“, auch rapid cuts oder dynamic cutting genannt): eine Folge vieler kurzer Einstellungen in schneller Abfolge.
Gib jeder Einstellung ein anderes Bild und lass sie nur einen Moment stehen, verbunden durch einfache Schnitte, sodass sie zusammen eine lange Zeitspanne verdichten – anders als bei einer Parallelmontage wechseln die Einstellungen nicht zwischen zwei festen Handlungen.
Bring die ganze Folge in [Dauer] unter, und halte den Schnittrhythmus gleichmäßig und auf dem Beat.
Auch genannt Frame Blocking, Invisible Wipe
Ein Objekt im Vordergrund, etwa eine Wand, eine Person oder ein vorbeifahrendes Fahrzeug, zieht am Objektiv vorbei und verdeckt den Schnitt zur nächsten Einstellung.
Einsatz
Nahtlose Szenenwechsel, Illusion langer Takes
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Natural Wipe“ (auch frame blocking oder invisible wipe genannt): Ein Objekt im Vordergrund zieht direkt vor dem Objektiv vorbei, und dahinter ist schon die nächste Einstellung da.
Halte den Wechsel auf dem ganzen Weg durchs Bild unter dem Objekt versteckt, sodass das Objekt selbst die alte Einstellung wegzuwischen scheint – anders als bei einer einfachen Wischblende gibt es keine gezeichnete Kante, und anders als bei einem unsichtbaren Schnitt soll der Zuschauer sehen, dass die Szene gewechselt hat.
Lass den Durchgang [Dauer] dauern, wobei sich das Objekt in gleichmäßigem, natürlichem Tempo bewegt.
Auch genannt Page Turn, Page Curl
Die ausgehende Einstellung schält sich ab oder blättert weg wie eine Seite und legt die nächste Einstellung dahinter frei.
Einsatz
Fotoalben, Bilderbuch- und Retro-Looks
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Page Peel“ (auch page curl genannt, oder page turn, wenn sich die ganze Seite hebt): Die ausgehende Einstellung hebt sich an einer Ecke, schält sich ab wie ein Blatt Papier und legt so die nächste Einstellung frei, die darunter liegt.
Zeige die Rückseite der Seite, während sie umklappt, und halte die Einstellung darunter ruhig – anders als bei einer einfachen Wischblende wirkt das alte Bild wie ein echtes Blatt, das abgehoben wird.
Lass den Übergang [Dauer] dauern, weich anlaufend, wenn sich die Ecke hebt, und weich auslaufend, wenn die Seite das Bild verlässt.
Auch genannt Punch-In, Cut-in, Axial Cut, Zoom Jump Cut, Digital Punch-In
Ein augenblicklicher Sprung in einen engeren Bildausschnitt desselben Motivs auf derselben Achse, ohne Zoomfahrt zwischen den beiden Größen.
Einsatz
Einen Satz oder ein Detail in Interviews und Dialogen betonen
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Nutze in [Szene] einen Ransprung („Punch In“, auch cut-in oder axial cut genannt): Schneide augenblicklich in einen engeren Bildausschnitt desselben Motivs auf derselben Achse.
Zeige keine Zoomfahrt zwischen den beiden Größen, und lass die Handlung weiterlaufen, ohne Zeit zu überspringen – genau das unterscheidet ihn von einem Zoom und von einem Jump Cut.
Bring das Ganze in [Dauer] unter, und setze den Schnitt auf das Wort oder Detail, das betont werden soll.
Eine Überblendung mit einer wabernden, wasserartigen Verzerrung auf dem Bild, die traditionell eine Rückblende oder ein imaginiertes Ereignis ankündigt.
Einsatz
Rückblenden, Traumsequenzen
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Ripple Dissolve“: Blende von einer Einstellung in die nächste über, während das Bild wie eine Wasseroberfläche wabert.
Lass die Wellen auf der ausgehenden Einstellung anschwellen, über die Überlagerung hinweg anhalten und auf der eingehenden abklingen – anders als bei einer einfachen Überblendung verbiegt sich das Bild beim Überblenden, und anders als bei einer Defocus Transition bleibt es scharf.
Lass den Übergang [Dauer] dauern, wobei die Wellen sanft in eine Richtung fließen.
Die eingehende Einstellung schiebt sich über die ausgehende, während die alte Einstellung an ihrem Platz bleibt.
Einsatz
Dezentere Wechsel mit Richtung
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Slide“ (auch band slide genannt): Die eingehende Einstellung schiebt sich von einem Bildrand herein und überdeckt die ausgehende.
Lass die ausgehende Einstellung an ihrem Platz, während sie überdeckt wird – anders als bei einem Push wird sie nicht aus dem Bild geschoben.
Lass den Übergang [Dauer] dauern, und lass ihn weich anlaufen und auslaufen, damit die neue Einstellung zur Ruhe kommt, statt schlagartig zu stoppen.
Auch genannt Gilligan Cut, Bicycle Cut
Ein abrupter Schnitt von einer Szene in eine scharf kontrastierende, ohne Vorbereitung, eingesetzt für einen Schock oder eine Pointe.
Einsatz
Comedy-Momente, Erwachen aus Albträumen, plötzliche Stimmungswechsel
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Smash Cut“ (auch Gilligan cut oder bicycle cut genannt): Schneide abrupt von einer ruhigen Einstellung auf eine scharf kontrastierende.
Bereite nichts vor – halte die ruhige Einstellung und lande dann mitten in lauter, schneller Action, ohne Blende und ohne Aufbau; anders als bei einem einfachen harten Schnitt geht es genau um den Ruck.
Bring beide Einstellungen in [Dauer] unter, und lass die ruhige Einstellung vor dem Schnitt etwas länger laufen, als es sich angenehm anfühlt.
Auch genannt Heart Wipe, Shape Wipe
Eine wachsende oder schrumpfende sternförmige Maske bringt die nächste Einstellung herein.
Einsatz
Verspielte, Retro- und Cartoon-Übergänge
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einem „Star Wipe“ (auch shape wipe genannt, oder heart wipe, wenn die Form ein Herz ist): Eine sternförmige Öffnung wächst aus der Bildmitte, und durch sie kommt die nächste Einstellung herein.
Halte die Kante des Sterns scharf und beide Einstellungen ruhig, und lass die Form wachsen, bis sie über jede Ecke hinaus ist – anders als bei einer Irisblende ist die Öffnung eine erkennbare Form statt eines Kreises.
Lass den Übergang [Dauer] dauern, mit langsamem Beginn, damit die Form zu erkennen ist, bevor sie das Bild füllt.
Parallele Streifen geben die nächste Einstellung frei, wie die Lamellen einer Jalousie, die sich aufdrehen.
Einsatz
Reveals im Streifenlook
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einer Jalousie („Venetian Blinds“, auch band wipe genannt) als Übergang: Eine Reihe paralleler Streifen öffnet sich über das Bild und gibt die nächste Einstellung frei, wie die Lamellen einer Jalousie, die sich aufdrehen.
Mache die Streifen gleich breit und öffne sie alle gleichzeitig – anders als bei einer einfachen Wischblende wandert keine einzelne Kante durchs Bild, und beide Einstellungen bleiben an ihrem Platz.
Lass den Übergang [Dauer] dauern, wobei sich jeder Streifen im selben Tempo öffnet.
Auch genannt Zoom In/Out Transition
Die ausgehende Einstellung zoomt schnell auf einen Punkt zu, und die eingehende Einstellung zoomt aus einem ähnlichen Punkt heraus, als flöge man durch den Schnitt.
Einsatz
Energiegeladene Montagesequenzen, Vlogs, Social-Media-Inhalte
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Verbinde zwei Einstellungen in [Szene] mit einer „Zoom Transition“ (auch zoom in/out transition genannt): Die ausgehende Einstellung zoomt schnell auf einen Punkt zu, und die eingehende Einstellung kommt aus demselben Punkt heraus, als flöge man durch den Schnitt.
Lass den Zoom über beide Einstellungen hinweg in eine Richtung laufen und verstecke den Schnitt in seinem schnellsten Moment – anders als bei einem Ransprung ist die Fahrt zwischen den Größen zu sehen, und anders als bei einem Kamerazoom endet er in einer anderen Einstellung.
Lass den Übergang [Dauer] dauern, beschleunige in den Schnitt hinein und bremse aus ihm heraus wieder ab.