Eine flache Ebene wie ein Screen oder eine Karte wird in 3D nach hinten gekippt, sodass sie zu einer Kante hin zurückweicht und Tiefe bekommt; die Ebene kippt, nicht die Kamera.
Einsatz
Produkt- und UI-Präsentationen, Titelkarten
Prompt
Ersetze [Szene] durch deine Szene und [Dauer] durch die gewünschte Länge und füge den Prompt in deinen KI-Agenten ein. Jeder Prompt enthält den Namen der Technik – beim nächsten Mal reicht es, sie beim Namen zu nennen.
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Gib in [Szene] einem flachen Screen oder einer flachen Karte einen „Perspective Tilt“: Die Ebene lehnt sich in 3D nach hinten, sodass eine Kante in die Ferne zurückweicht und die Ebene Tiefe bekommt.
Kippe die Ebene selbst und lass alles dahinter genau dort, wo es ist – anders als bei einem Vertikalschwenk der Kamera darf sich der Rest des Bildes nicht bewegen. Lass die ferne Kante schrumpfen und die nahe wachsen, damit die Perspektive klar zu lesen ist.
Lass das Kippen über [Dauer] weich anlaufen und auslaufen, und stoppe in einem Winkel, in dem der Inhalt auf der Ebene noch lesbar ist.
Die Kamera neigt sich auf einem festen Punkt nach oben oder unten; anders als bei einem Pedestal steigt oder sinkt die Kamera selbst nicht.
Einsatz
Höhe zeigen, hohe Motive
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Bewege die Kamera in [Szene] mit einem Vertikalschwenk („Tilt“, auch tilting oder pitch genannt): Sie neigt sich auf der Stelle nach oben oder unten.
Alles im Bild soll gemeinsam mit derselben Geschwindigkeit vertikal gleiten, ohne dass sich nahe und ferne Ebenen gegeneinander verschieben – genau das unterscheidet ihn von einem Pedestal.
Lass die Bewegung [Dauer] dauern, und lass sie weich anlaufen und auslaufen, damit sie nicht abrupt startet oder stoppt.
Auch genanntOpening Crawl, Roll-Up, Scrolling Typography
Textabsätze scrollen nach oben und kippen perspektivisch nach hinten, wobei sie zu einem Fluchtpunkt hin schrumpfen; anders als der Abspann, der flach bleibt.
Einsatz
Filmanfänge, Space-Opera-Hommagen
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Eröffne [Szene] mit einem „Title Crawl“ (auch opening crawl, roll-up oder scrolling typography genannt): Textabsätze scrollen nach oben, perspektivisch nach hinten gekippt, und schrumpfen zu einem Fluchtpunkt hin.
Lege den Text auf eine Fläche, die sich vom Zuschauer weg neigt, sodass die Zeilen unten groß hereinkommen und klein in der Ferne ausblenden – anders als ein Abspann, der auf dem ganzen Weg nach oben flach und gleich groß bleibt.
Lass ihn [Dauer] dauern, in gleichmäßigem Tempo, langsam genug, dass jede Zeile gelesen werden kann, bevor sie zurückweicht.
Untertitel erscheinen Wort für Wort oder in kurzen Wortgruppen; jedes poppt auf, sobald es gesprochen wird, und ersetzt das vorige.
Einsatz
Kurzvideos für Social Media
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Versieh [Szene] mit „Pop Captions“ (auch build captions oder word-by-word captions genannt): Zeige immer nur ein Wort oder eine kurze Wortgruppe; jedes poppt auf, sobald es gesprochen wird, und ersetzt das vorige.
Halte jedes Wort an derselben Stelle, damit das Auge nie wandern muss – anders als bei Karaoke-Untertiteln ist nie der ganze Satz auf einmal im Bild. Gib jedem Wort eine schnelle Vergrößerung mit leichtem Overshoot.
Takte die Wörter über [Dauer] auf die Sprache, und halte sie groß, fett und frei vom Motiv.
Ein Element skaliert von null mit leichtem Overshoot hoch und kommt zur Ruhe; der energiegeladene Auftritt, der für Wörter und Formen gleichermaßen genutzt wird.
Einsatz
Social-Media-Untertitel, Elemente in Erklärvideos, Icons
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Bring in [Szene] ein Element mit einem „Pop-In“ (auch scale pop, pop, text pop oder line pop genannt) ins Bild: Es skaliert aus dem Nichts hoch, schießt leicht über und kommt in voller Größe zur Ruhe.
Skaliere es an Ort und Stelle aus seiner eigenen Mitte, und halte den Overshoot klein, damit es wie ein federnder Auftritt wirkt – nichts fliegt oder gleitet von woanders herein. Nutze dieselbe Bewegung für ein Wort, eine Form oder eine Linie; eine Linie poppt entlang ihrer Länge auf.
Bring jeden Pop in [Dauer] unter, schnell aus dem Start heraus und rasch zur Ruhe kommend, und staffle mehrere Elemente, sodass sie nacheinander ankommen.
Viele Zeilen Text, Kommentare oder Rohdaten fallen kaskadenartig, scrollen oder regnen als Textur über das Bild.
Einsatz
Tech- und Datenszenen, Social-Media-Feeds
Das ist für ein Motion-Graphics-Video. Fülle [Szene] mit „Streaming Text“ (auch text rain oder data cascade genannt): Viele Zeilen Text, Kommentare oder Rohdaten strömen über das Bild und wirken wie eine bewegte Textur.
Schichte Zeilen in verschiedenen Größen, die sich unterschiedlich schnell bewegen, damit das Feld Tiefe bekommt, und verweile nie auf einer einzelnen Zeile – niemand soll es lesen, nur die Menge spüren.
Lass es [Dauer] lang in gleichmäßigem Fluss laufen, und halte es so gedämpft, dass es hinter allem bleibt, was davor steht.